13. November 2017, 16:19 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Packende Rennen beim zweiten Durchgang

191 Fahrer gingen beim zweiten Rennen auf dem Adria Raceway an den Start und lieferten sich aufregende Finalrennen. Dabei überzeugten auch die Deutschen Teams und Fahrer. Das KSM Schumacher Racing Team gewinnt die Klasse OK, Hugo Sasse wird starker Vierter bei den OK Junioren.

Eine Woche nach dem Auftakt des WSK Final Cup fanden nun die finalen Wertungsläufe statt. 191 Piloten stellten sich der Herausforderung, darunter auch sechs Deutsche. Als strahlende Meister traten am Ende Alfio Spina (60Mini), Roman Stanek (OK Junior), Nicklas Nielsen (OK) und Francesco Iacovacci (KZ2) die Heimreise an.

Ein volles Feld wartete wieder bei den 60Mini. 80 Youngsters gingen an den Start und lieferten sich erneut packende Rennen. Nach den Heats führte Christian Bertuca (Evokart/TM) das Klassement an, fiel aber im ersten Pre-Finale zurück. An der Spitze lagen Brando Badoer (Evokart/TM) und Antoni Kucharczyk Tymoteusz (Parolin/TM).  Die Beiden spielten im späteren Finale aber keine Rolle mehr, der Sieg und damit auch die Meisterschaft gingen an Alfio Spina (CRG/TM) aus Italien. Wenig Glück hatte der einzige Deutsche Arthur Tohum (Jesolo/TM), leider schied er nach den Vorläufen aus.

Bei den OK Junior ging im Finale ein klarer Sieg an den Tschechen Roman Stanek (Kosmic/Vortex). Aus der fünften Startposition kämpfte er sich nach vorne und sicherte sich damit den Titel. Stark unterwegs war auch Gabriele Mini (Parolin/Parilla) – der Rookie stieg aus dem 60Mini auf und mischte auf Anhieb an der Spitze mit. Nach der Bestzeit im Qualifying, sah er im Finale das Ziel als Zweiter. Guter Dritter wurde Luca Bosco (Tony Kart/Vortex).

Einen starken Saisonabschluss erlebte der Deutsche Hugo Sasse (Zanardi/Parilla). Im Finale verpasste er als Vierter das Siegerpodium nur knapp. In der Gesamtwertung belegte er den guten achten Rang. Leider nicht den Sprung in das Finale schafften die beiden weiteren Deutschen Simon Connor Primm (DR/TM) und Jakob Bergmeister (Komsic/Vortex).

Nicklas Nielsen (Tony Kart/Vortex) und Lorenzo Travisanutto (Zanardi/Parilla) lieferten sich in der Kategorie OK einen krimireifen Fight um den Sieg. Nielsen, der für das Deutsche KSM Schumacher Racing Team startet, lag nach dem Pre-Finale in Front. Im Finale über 20 Rennrunden wechselten die beiden dann vielmals ihre Position, am Ende hatte Nielsen ganz knapp die Nase vorne und gewann damit auch den WSK Final Cup vor Travisanutto und David Vidales (Tony Kart/Vortex). Sehr gut unterwegs waren auch die deutschen Fahrer Felix Arnold und Marius Zug (beide Tony Kart/Vortex). Arnold gehörte erneut zu den Top-Ten-Fahrern und schloss die Gesamtwertung als Sechster ab. Marius Zug erlebte ein gelungenes OK-Debüt und zeigte im Verlauf der drei Renntage sein großes Potential.

Zu einem Drama wurde das Finale der Schaltkarts. Alessio Lorandi (Tony Kart/Vortex) dominierte den ersten Durchgang, hinkte diesmal aber seiner Performance hinterher und schied nach einer Kollision im Finale vorzeitig aus. Damit platzte für ihn auch der Traum vom Meistertitel. Diesen holte sich mit einem Sieg im letzten Rennen Francesco Iacovacci (Luxor/LKE).