6. November 2017, 12:11 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

213 Teilnehmer beim Auftakt in Adria

Am vergangenen Wochenende fiel auf dem Adria Raceway der Startschuss zum WSK Final Cup 2017. Fahrer aus über 30 Nationen gingen in den vier Klassen an den Start und lieferten sich bei teilweise wechselhaftem Wetter packenden Kartsport. Die beiden Deutschen Hugo Sasse (OK Junior) und Felix Arnold (OK) schafften den Sprung unter die besten Fünf ihrer Klasse.

Der WSK Final Cup bildet den Abschluss einer langen Rennsaison. Die besten Teams der Welt treffen nochmals auf dem Adria Raceway aufeinander und duellieren sich um die prestigeträchtigen Titel. Unter den 213 Piloten waren auch acht Deutsche. Das Wetter zeigte sich wechselhaft, kurz vor den Finals am Sonntag sorgte Regen nochmals für zusätzliche Spannung.

Das Feld der Mini war mit 83 Youngstern hochkarätig besetzt. Im Zeittraining setzte der Italiener Alfio Spina (CRG/TM) die Bestzeit, fiel aber durch einen Ausfall in den Heats auf Rang neun zurück. An der Spitze behauptete sich dagegen Martinus Stenshorne (Parolin/TM) aus Norwegen. Der Skandinavier gewann auch sein Pre-Finale, während Nikita Bedrin (Tony Kart/TM) die andere Gruppe für sich entschied und im großen Finale neben Stenshorne in der ersten Startreihe Platz nahm. In dem Rennen über zehn Runden erwischte Bedrin den besten Start und siegte mit über zweieinhalb Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Ruslan Fomin (Tony Kart/TM) und Francesco Pulito (IP Karting/TM). Die beiden Deutschen Lenny Ried (BirelART/TM) und Arthur Tohum (Jesolo/TM) schieden leider nach den Heats vorzeitig aus.

Mit 74 Fahrern bei den OK Junior war das Feld ebenfalls stark besetzt. Energy-Werkspilot Smal Kirill (Energy/TM) war im Verlauf der Heats mit zwei Siegen und einem zweiten sowie dritten Rang der erfolgreichste Fahrer und führte das Klassement in der Zwischenwertung an. Doch in seinem Pre-Finale rutschte der Russe bis auf Rang 17 ab, die Führung erkämpfte sich indessen Europameister Jonny Edgar (Exprit/TM). Sein Teamkollege und OK Junior Weltmeister Dexter Patterson (Exprit/TM) holte sich den Sieg in zweiten Pre-Finale und sorgte damit für eine rein erste Forza-Racing-Startreihe im Finale. Auf nasser Strecke konnten die beiden Briten aber nicht um den Sieg kämpfen, dieser ging letztlich an Viktor Gustafsson (Tony Kart/Vortex) vor Luigi Coluccio (BirelART/TM) und Alexey Brizhan (Tony Kart/Vortex).

Start unterwegs waren auch zwei Deutsche Fahrer. Hugo Sasse (CRG/Parilla) und Simon Connor Primm (DR/TM) zogen beide in das Finale der besten 34 Fahrer ein. Sasse zeige auf nasser Strecke eine tolle Vorstellung und fuhr als Fünfer ins Ziel. Sein Landsmann Primm wurde hervorragender 23. Leider nach den Pre-Finals schieden Levi O’Dey (Tony Kart/Vortex) und Jonas Ried (BirelART/TM) aus. Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Paul Enders (CRG/Parilla), für ihn war bereits nach den Heats das Rennen zu Ende.

Lorenzo Travisanutto (Zanardi/Parilla) bestimmte im Zeittraining und den Heats das Tempo in der Klasse OK. Verlor im Pre-Finale seine Spitzenposition aber kurzzeitig an den Dänen Nicklas Nielsen (Tony Kart/TM) aus dem deutschen KSM Schumacher Racing Team. Nielsen und Karol Basz (Komsic/Vortex) stellten somit die erste Reihe im Finale über 20 Rennrunden. Doch im Regen schlug der Italiener Travisanutto zurück und siegte mit einem deutlichen Vorsprung vor Nielsen und David Vidales (Tony Kart/Vortex). Ein tolles Wochenende erlebte auch der einzige Deutsche im Feld Felix Arnold (Tony Kart/Vortex). Nach Platz drei im Pre-Finale beendete er das Finale auf dem tollen vierten Platz und schrammte damit knapp am Siegerpodium vorbei.

21 Schaltkarts stellten sich der Herausforderung des Final Cups. Mann des Wochenendes war Alessio Lorandi (Tony Kart/TM). Über das Qualifying, den Heats und beiden Finals lag er an der Spitze und stand am Sonntagabend verdient auf der obersten Stufe des Siegerpodiums. Neben ihm komplettieren Daniel Vasile (DR/Modena) und Francesco Iacovacci (Luxor/LKE) die Top-Drei.

Bereits ab Donnerstag dröhen auf dem Adria Raceway wieder die Motoren. Dann geht es beim zweiten Lauf des WSK Final Cup um die entscheidenden Punkte im Titelkampf.

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