4. Oktober 2017, 21:04 | Autor: RIMO - Timo Deck

Einen gelungenen Abschluss feierte Valier Motorsport am vergangenen Wochenende (30.09.-01.10.2017) beim ADAC Kart Masters in Wackersdorf. Das Sodi Kart-Team mischte mit seinen Fahrern auf den Spitzenrängen mit und stand gleich zwei Mal auf dem Siegerpodium.

Der Aufwärtstrend hält für Valier Motorsport an – so auch beim großen Finale des ADAC Kart Masters. 138 Piloten traten bei der fünften Veranstaltung im Prokart Raceland an. Valier Motorsport schickte sechs Fahrer ins Rennen und hatte am Ende allen Grund zur Freude.

In der internationalen Klasse OK gehörte das Quartett Rene Kircher, Manuel Valier, Kristian Thaqi und Melisa Harwardt zu den Spitzenfahrern. Nach einem verhaltenen Zeittraining kämpfte sich die Crew im Verlauf der Heats nach vorne und belegte mit Kircher, Thaqi und Valier die Startpositionen fünf bis sieben für das erste Finale.

In diesem führte weiterhin Rene Kircher die interne Wertung an und fuhr als Dritter auf das Siegerpodium. Ebenfalls in den Pokalrängen landete Thaqi als Fünfter. Letzterer legte dann im zweiten Durchgang noch eine Schippe drauf. Als Zweiter fuhr er das bisher beste Saisonergebnis ein. Rene Kircher sammelte als Siebter fleißig Meisterschaftspunkte und beendete das Jahr als Sechster im Endklassement.

Pech im ersten Finale hatten Manuel Valier und Melisa Harwardt – beide schieden vorzeitig aus. Im zweiten Rennen kämpften sie sich dann nach vorne. Valier fuhr bis auf Platz zwölf vor, Harwardt wurde 20. und erhielt damit ihre ersten Meisterschaftspunkte. Teamchef Klaus Valier war nach der Vorstellung sehr zufrieden: „Die vier haben eine super Leistung abgeliefert und die Möglichkeiten unseres Rennmaterials unterstrichen – besonders Melisa hat bei ihrem ersten Einsatz im OK eine tollen Job gemacht.“

Ebenfalls unter der Bewerbung von Valier Motorsport gab Gina Schnittke bei den X30 Junior ihr Debüt im ADAC Kart Masters. Als hervorragende Elfte schloss sie die Vorläufe ab und wurde in den Rennen 16. und 17. Die Rundenzeiten waren ebenfalls beachtlich und reichten für eine Platzierung in den Top-Ten. Yannik Himmels sammelte weitere Rennerfahrung bei den Schaltkarts. Im ersten Finale setzte er alles auf eine Karte. Auf abtrocknender Strecke vertraute er als einer von wenigen auf Slickreifen. Nach dem er zu Beginn an Boden verlor, kämpfte er sich zum Ende zurück und wurde noch Achter. Zu Platz zehn reichte es dann für  ihn im zweiten Durchgang.

Klaus Valier war am Sonntagabend bester Laune und blickt gespannt auf die kommenden Aufgaben: „Ich bin sehr froh wie sich unser Team entwickelt. Alle arbeiten hart, der Erfolg spricht dabei für uns. Die Sodi Kart-Chassis und unser Motorenpartner FAE Engines machen einen tollen Job. Ebenso geht ein großer Dank an Ravenol.“

Weiter geht es für das Team in drei Wochen mit dem Finale der Deutschen Kart Meisterschaft in Lonato (Italien).