3. August 2017, 22:37 | Autor: Colin Bönighausen

Nur wenige Tage nach dem RMC Germany-Lauf in Genk (BE), fand sich Colin Bönighausen inklusive seines Teams Top One Kart Racing wieder auf einer Kartbahn in Deutschland. Das ACV Kart Nationals lud zum vorletzten Lauf in Oppenrod ein, in der Colin als Tabellenzweiter bisher eine sehr gute Figur machte. Sein Coach, Fabio Katzor, und Colin arbeiteten energisch an einem positiven Resultat, auch wenn die Konkurrenz sehr stark war. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen rund um die 30 Grad sollte es eine Hitzeschlacht in der Stefan Belloff Arena werden.

Auch wenn das Resultat am Sonntagmorgen beim Warm-Up nicht perfekt aussah, gab sich Colin optimistisch: „Wir haben gestern bei den Test-Sessionen gesehen, dass ich mit der Spitze mithalten kann. Ich denke im Zeittraining sieht die ganze Geschichte wieder etwas anders aus. Rang zehn war nicht das gewünschte Ergebnis, aber wir wissen woran wir arbeiten müssen, um uns wieder an die Spitze heranzupirschen.“

Gesagt getan – Colin fuhr bei einem Herzschlag-Qualifying an die zweite Position. In der letzten Runde konnte der Niedersachse seine Zeit nochmal verbessen und fuhr sich in die erste Startreihe. Nur 13 Tausendstelsekunden, ebenfalls die Länge eines Wimpernschlages, trennten ihn von der Pole-Position. Ein Knistern lag in der Rotax-Junior-Klasse in der Luft, denn die ersten Drei in der Meisterschaft konnten auch die ersten drei Startpositionen für das erste Rennen einnehmen. Gespannt blickten alle Augen der Zuschauer auf den Kampf um die Spitze. Beim Interview nach dem Zeittraining war Colin sichtlich zufrieden und signalisierte, dass für ihn die Reise am Wochenende gerne aufs oberste Treppchen gehen dürfe.

Das gelang ihm in Rennen eins noch nicht, denn der Kampf der drei Giganten zeigte 14 Runden lang seine Klasse und in weniger als einer Sekunde Abstand kreuzten Sie am Ende den Zielstrich. Platz zwei für Colin – Nachdem er im Laufe beim Start schon an die Spitze vorgefahren war, musste er diese Position wieder hergeben. Unzufrieden war er jedoch nicht, da er wichtige Punkte auf den Führenden der Meisterschaft gutmachen konnte. Der Start in den zweiten Lauf des Wochenendes verlief erneut sehr gut. Gleich auf den ersten Metern schob er sich an die Spitze, die er bis zum Ende des Rennens auch nicht mehr abgab. Am Ende konnte er auf Grund seiner konstant schnellen Rundenzeiten einen komfortablen Vorsprung herausfahren.

„So habe ich mir das Wochenende gewünscht! Der dritte Sieg in diesem Jahr und erneut wichtige Punkte gut gemacht. Ich kann es kaum erwarten wieder im Kart zu sitzen. Ich habe jetzt 23 Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter, jedoch sind noch 50 zu vergeben. Es ist also noch lange nichts entschieden.“, blickte Colin auf das Wochenende zurück. Die letzten Punkte in der Meisterschaft werden dann beim Finale auf dem Erftlandring in Kerpen verteilt. 17. September ist es soweit und Colin Bönighausen wird versuchen ein genauso positives Resultat zu erreichen. Vorher findet am 19. und 20. August in Ampfing der vierte Lauf der ROTAX Max Challenge Germany statt, in der Colin Bönighausen ebenfalls in den Top-Ten unterwegs ist.