17. Juli 2017, 15:57 | Autor: Fast-Media - Jannik Schlüter

Vergaserprobleme und Startkollision verhindern Platz in den Top-Ten

Das hatte sich Nico Hantke sicherlich anders vorgestellt: Auf seiner Heimstrecke in Kerpen wollte der OK Junior-Rookie beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters wieder den Sprung in die Top-Ten schaffen. Doch technische Probleme und eine Kollision bremsten den jungen Hürther unfreiwillig ein.

Dieses Jahr wechselte Nico Hantke in die leistungsstärkere OK Junior-Klasse und unterstrich schon mehrmals sein Potential. Beim letzten  Rennen der stärksten Kartrennserie des ADAC in Wackersdorf bewies der Rookie mit einer satten Punkteausbeute, dass er vorne mithalten kann. Auf seiner Heimstrecke in Kerpen wollte Nico noch einen Schritt weiter gehen: „Ich brauche mich hier nicht zu verstecken, auf dem Erftlandring kenne ich mich bestens aus. Ich habe die Pokalränge fest im Blick“, lautete seine Kampfansage.

Alles war für ein erfolgreiches Wochenende angerichtet: trockener Untergrund, 139 Teilnehmer und ein hochmotivierter Nico Hantke – Einzig sein Kart wollte nicht so richtig. Über das gesamte Wochenende kämpfte der Förderpilot des ADAC Nordrhein e.V. mit technischen Problemen und das spiegelte sich dann auch in den Platzierungen wider. „Durch die fehlende Performance fehlte mir das letzte Zehntel. Platz 18 im Qualifying ist nicht das, was ich mir ausgerechnet hatte“, ärgerte sich der Hürther.

Auch Rang 19 und zwölf in den Heats lagen unter Nicos Ambitionen und so musste er sich für das Finale mit dem 13. Startplatz zufrieden geben. „Das war auf jeden Fall ausbaufähig, der Sprung in die Top-Ten wäre möglich gewesen“, merkte man Nico die Enttäuschung an. Doch auch im ersten Finale lief es nicht rund. Als 17.lag Nico weit hinter seinen Erwartungen.

Zum zweiten Rennen waren die Probleme aber ausgeräumt: „Wir haben einen Defekt am Vergaser festgestellt und diesen getauscht“, erklärte der Nachwuchsrennfahrer. Voller Elan ging Nico an den Start und wollte zum Anschluss noch einmal attackieren. Doch das Rennen fand nach einem Startunfall ein frühes Ende. „Schade, dass mein Rennen so früh beendet war. Mit dem neuen Vergaser wäre einiges möglich gewesen. Trotzdem gilt meinem Team 3G Racing und Olivia Horst für die Unterstützung ein großer Dank“, erklärte Nico am Abend.

In vier Wochen geht es für ihn beim vierten Durchgang des ADAC Kart Masters in der Motorsport Arena Oschersleben weiter. Dort möchte er mit neuer Power wieder voll attackieren.