19. April 2017, 19:10 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

OK Junior, OK und KZ machen den Anfang

Das Warten hat ein Ende. Am kommenden Wochenende wird es im italienischen Sarno ernst. Über 170 Teilnehmer treten beim Auftakt der CIK-FIA Kart Europameisterschaft in den Klasse OK Junior, OK und KZ an. Zu den Favoriten auf den vorderen Rängen zählen auch einige deutsche Akteure.

In den vergangenen Wochen und Monaten kam es schon zu einigen Aufeinandertreffen. Zuletzt vor 14 Tagen mit dem Finale der WSK Super Masters Series ebenfalls in Sarno. Zur Europameisterschaft werden die Karten aber neu gemischt. Besonders bei den Senioren in der OK-Klasse wird es interessant zu sehen sein, wie sich die Teilnehmer auf die neuen LeCont-Reifen einstellen.

Erfreulich ist das Interesse an den diesjährigen OK-Championaten. Bei den Junioren gegen 76 Youngsters auf die Reise, bei den Senioren sind es sogar 77. Ein Grund dafür ist sicherlich die angepasste Altersregelung. Etwas schwächer besetzt ist die Königsklasse KZ mit nur 26 Fahrern – dabei überwiegt aber die Qualität des Teilnehmerfeldes. Die weltbesten Fahrer und Teams nehmen die Rennen der Europameisterschaft in Angriff und kämpfen um die begehrten Titel.

Aus deutscher Sicht ist das Interesse in diesem Jahr ebenfalls erfreulich groß. Zehn Piloten vertreten die schwarz-rot-goldenen Farben und gleich mehrere gehören zum engeren Favoritenkreis. Bei den Junioren glänzte zuletzt Rookie Hugo Sasse (CRG/Parilla) mit einem Top-Ten-Ergebnis in der WSK. Aber auch die drei weiteren Deutschen Luca Maisch (CRG/Parilla), Salman Owega (Tony Kart/Vortex) und Donar Nils Munding (CRG/Parilla) zeigten in der Vorbereitung eine starke Performance und möchte mit den ersten Erfolgen in die Saison starten.

Bei den Senioren ist das deutsche Kräfteverhältnis ebenfalls sehr gut. Mit Hannes Janker (CRG/Parilla), David Schumacher (Tony Kart/Vortex), Jusuf Owega (Tony Kart/Vortex), Felix Arnold (Tony Kart/Vortex), Niklas Krütten (FA Kart/Vortex) und Jan David Fusen (CRG/Parilla) gehen sieben starke Fahrer auf die Reise.

Eine besondere Herausforderung ist die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Sarno. Mit einer Länge von 1.600 Meter und eine ultralangen Start-Ziel-Geraden sind Windschatten-Duelle garantiert. Bereits am Freitag fallen im Zeittraining und den Heats die ersten Entscheidungen. Die Vorläufe finden auch am Samstag ihre Fortsetzung, bevor es dann am Sonntag in den Finals um die heißbegehrten Siegertrophäen geht. Verfolgt werden können die Geschehnisse im Live-Timing und Live-Stream unter www.cikfia.com.