7. März 2016, 19:23 | Autor: Niklas Krütten

Niklas Krütten bester Deutscher beim WSK Super Masters Auftakt

Alle guten Dinge sind drei. Beim Saisonauftakt der WSK Super Masters Serie auf dem Circuito 7 Laghi im italienischen Castelletto di Branduzzo lieferte der junge Kartfahrer Niklas Krütten bei seiner dritten Rennveranstaltung in diesem Jahr erneut eine hervorragende Leistung ab. Bei dem hochkarätigen internationalen Event versammelten sich 216 Fahrer aus 35 Nationen. Mit einer starken Aufholjagd sicherte sich der junge Trierer einen erstklassigen 14ten Platz im Finalrennen.

Bereits in den freien Trainings konnte sich der 13-Jährige konstant in den Top-10 behaupten. Nach einem schwierigen Zeittraining belegte Niklas aber zunächst lediglich den 29. Platz unter den 64 Startern in der Klasse OK Junior. Auch der erste Vorlauf am Freitag lief mit Platz 15 nicht ganz nach Plan. Am Samstag herrschte auf der italienischen Kartstrecke dann das Wetterchaos. Das Warm-up fand auf nasser Strecke statt und Niklas demonstrierte mit dem fünften Platz sein fahrerisches Können unter schwierigen Bedingungen. Anschließend mussten sämtliche Rennen aufgrund von starkem Schneefall abgesagt werden.

Am Sonntag hatte sich das Wetter wieder beruhigt und es ging für den 13-Jährigen von Platz 15 ins Vorfinale. Mit starken Überholmanövern und Rundenzeiten, die im Bereich der Spitze lagen, kämpfte er sich Runde um Runde nach vorne und überquerte als Achter die Ziellinie. Allerdings musste er wegen eines eingedrückten Frontspoilers eine Zeitstrafe von fünf Sekunden hinnehmen, die ihn auf Platz 12 zurückwarf. Dies reichte dennoch für den Einzug ins große Finale der besten 34. Von Startplatz 24 ging Niklas voll motiviert ins letzte Rennen und er knüpfte da an, wo er zuvor aufgehört hatte: Mit vollem Einsatz und herausragendem Speed machte er bis zum beim Fallen der Zielflagge ganze zehn Position in dem internationalen Spitzenfeld gut und wurde als 14. und mit Abstand bester Deutscher abgewunken.

„Die Zeitstrafe war sehr ärgerlich, denn es war erneut nicht meine Schuld“, sagte Niklas. „Noch ärgerlicher ist, dass mir derselbe deutsche Mitstreiter aus Adria im letzten Jahr wieder ins Heck gefahren ist und ich somit in den Vordermann auffuhr. Manche sind hier offensichtlich überfordert!“, so der junge Trierer weiter. „Trotz des schwachen Zeittrainings bin ich am Ende mit meinem Wochenende zufrieden. Ich hatte viel Spaß und einige gute Überholmanöver. Vom Speed her war ich wieder mit bei der Musik. Die Richtung stimmt und ich freue mich schon auf die nächsten Rennen.“

Bevor es für Niklas im Renngeschehen weitergeht, testet er bis Mittwoch mit seinem Team Ricky Flynn Motorsports in Sarno, wo vom 17. – 20. März 2016 das nächste Rennen stattfindet.