24. Februar 2016, 19:22 | Autor: Timo Deck

KSM Racing Team in den Top-Ten

Vom 18. bis 21. Februar 2016 reiste das KSM Racing Team zum prestigeträchtigen Wintercup nach Lonato. Auf dem italienischen Kurs von South Garda Karting fand die mittlerweile 21. Auflage des Mega-Events statt, das auch dieses Jahr weit über 200 Teilnehmer in seinen Bann zog. Darunter waren auch sieben KSM-Piloten, die im internationalen Vergleich beachtliche Ergebnisse erzielen konnten.

Bei den OK Junioren schickte der deutsche OTK-Generalimporteur drei Talente ins Rennen, jedoch lief es für das Trio nicht planmäßig. Im Zeittraining rangierten die drei im hinteren Drittel des 65-köpfigen Feldes und auch die Vorläufe brachten nicht bei allen die gewünschte Verbesserung. Für David Brinkmann und Felix Scholz war letztlich nach dem Prefinale Schluss. Beide hatten einen Ausfall zu verzeichnen und verpassten damit die Finalqualifikation. Hier verteidigte Doureid Ghattas die Teamfarben. Er hatte sich im Verlauf der Veranstaltung sukzessive vom 51. Platz im Zeittraining verbessern können. Im Prefinale sicherte er sich als 15. sein Finalticket und schloss das Hauptrennen am Ende als 25. ab.

Alexander Schmitz und John Norris bildeten die KSM-Speerspitze in der KZ2-Klasse. Hier setzte sich Schmitz im teaminternen Duell zunächst an die Spitze. Als Sechster des Zeittrainings und Achter der Heats hatte der amtierende DSKM-Champion alle Chancen auf ein gutes Ergebnis in der Finalphase. Hier musste er allerdings Federn lassen und so beendete er das Prefinale auf Rang elf. Im Finale lag er ebenfalls in aussichtsreicher Position, als er kurz vor Rennende aufgeben musste. Immerhin untermauerte er seine Leistungsfähigkeit mit der schnellsten Rennrunde. In die Bresche sprang John Norris. Der Ire holte im Prefinale den guten achten Platz und betrieb als 18. des Finales Schadensbegrenzung.

Tadellos präsentierten sich die beiden OK-Piloten Bent Viscaal und Luca Lippkau. Viscaal bewies schon im Qualifying sein Können mit der elftschnellsten Runde. In den Heats musste er dann ein paar Plätze abgeben und fiel auf Rang 18 ab. Das hielt ihn am Finaltag jedoch nicht davon ab, zwei starke Hauptrennen abzuliefern, die ihm mit den Positionen zehn und neun gleich zwei Top-Ten-Ergebnisse bescherten. Dieser Leistung stand Teamkollege Lippkau kaum nach: Der Tony Kart-Pilot belegte den 18. Platz im Zeittraining, bevor er sich im Heat-Ranking auf Position 14 vorarbeiten konnte. Im Prefinale legte er noch einmal zu und wurde Zwölfter, was er im Finale mit Position elf wiederum toppen konnte.