9. Februar 2016, 8:24 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Strafe kostet gutes Final-Ergebnis in Adria

Kein perfektes Wochenende für Luca Lippkau

Mit großen Erwartungen reiste Luca Lippkau zum internationalen Saisonauftakt auf dem Adria Raceway in Italien. Als einer von 17 Deutschen trat er beim WSK Champions Cup an und lieferte eine starke Leistung ab. Leider verlief aber nicht alles perfekt und der Rekener wurde in der OK-Klasse unter Wert geschlagen.

Nur eine Woche nach dem Winterpokal in Kerpen, saß Luca Lippkau wieder hinter dem Steuer seines Rennkarts. Diesmal startete er beim WSK Champions Cup auf dem Adria Raceway in Italien. 216 Fahrer aus 32 Nationen gingen bei dem Top-Event an den Start.

Nach dem Erfolg in Kerpen, war die Stimmung bei dem gebürtigen Recklinghäuser bestens. „Ich mag die Strecke hier in Adria sehr. Bereits im vergangenen Jahr bin ich hier gefahren, damals jedoch noch bei den Junioren“, sagte Lippkau vor dem Start. Doch der Auftakt in das Renngeschehen hätte schwieriger nicht sein können. Kurz vor dem Zeittraining musste Lippkau einen Defekt an seinem Rennmotor verkraften. „Das ist sehr ärgerlich. Nun starte ich mit meinem Ersatzmotor, der hat aber nicht so viel Leistung“, erklärte er.

Entsprechend ernüchternd waren die Ergebnisse. Nur als 25. beendete er das Qualifying und lag nach den Vorläufen sogar nur auf Platz 30. Doch von Aufgabe keine Spur. Am Sonntag setzte Regen ein und der Schützling aus dem Kader des KSM Schumacher Racing Team gab noch einmal alles. Mit starken Überholmanövern kämpfte er sich nach vorne und verbesserte sich im Pre-Finale bis auf den 13. Platz, damit stand er sicher im großen Finale.

In diesem war der Kosmic-Kart-Pilot auf dem Weg das Wochenende als bester Deutscher zu beenden. Aus Startposition 22 kämpfe er sich nach vorne und war beim Fallen der Zielflagge 17. Doch eine Zeitstrafe warf ihn noch auf Platz 19 zurück. „Das war sehr ärgerlich, beim Überfahren eines Curbs hat sich mein Frontspoiler gelöst, weshalb ich noch eine Zeitstrafe erhielt. Auch wenn nicht alles perfekt lief, bin ich zufrieden. Das Rennen war ein Test für die anstehende Saison. Wir sind sehr gut aufgestellt und die Zusammenarbeit mit dem Team ist toll“, sagte der Förderpilot des ADAC Westfalen e.V. abschließend.

Bereits in zwei Wochen (18.-21.02.) reist Luca wieder nach Italien. Dann startet er beim Wintercup in Lonato erstmals mit einem Tony-Kart.