11. Mai 2015, 21:23 | Autor: Fast-Media - Melina Schnaudt

Luke Wankmüller auf der Jagd nach Meisterschaftspunkten

Strahlender Sonnenschein und beste Streckenverhältnisse lockten am vergangenen Wochenende zahlreiche Zuschauer zum Saisonstart des ADAC Kart Masters in den Hunsrück. Auf dem 1.377 Meter langen Hunsrückring kämpften die Fahrer um die ersten Meisterschaftspunkte, mit von der Partie war auch Luke Wankmüller aus Keltern.

Für Luke Wankmüller und 26 weitere Teilnehmer in der Klasse KF Junior ging es an diesem Wochenende um die ersten Punkte in der Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt – entsprechend stark war die Konkurrenz. Nach seiner gelungen Vorstellung in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft, zeigte Luke erneut sein starkes Potential, hatte in den Rennen aber nicht immer das Glück auf seiner Seite und verpasste am Ende die Pokalränge.

Schon im Zeittraining lief es für den 13-Jährigen nicht ganz perfekt, nur Position acht sprang für den BirelART-Piloten heraus. In den Heats ging es für ihn aber nach vorne. Er lieferte eine starke Vorstellung ab und sicherte sich mit einem achten und sechsten Platz, Startposition sechs für das erste Rennen am Sonntag. „Die Konkurrenz ist echt stark und die Leistungsdichte hoch. Ich werde morgen mein Bestes geben und hoffe auf einen Platz in den Top-Drei“, kommentierte Luke am Samstagabend.

Hochmotiviert ging er an den Start und mischte im ersten Rennen vorne mit. Der junge Fahrer des Team Solgat Motorsport kämpfte wie ein Löwe und lag in Schlagdistanz zu den Podesträngen. Doch kurz vor dem Ziel wurde es noch einmal eng. Mehrere Fahrer kollidierten und Luke sah nach zwölf Runden nur als Siebter die Zielflagge.

Im zweiten Rennen hieß es nun Plätze gut machen. Er kämpfte sich nach vorne und zeigte sein Potential. Doch erneut wurde er Opfer eines Gerangels im Verfolgerfeld und büßte einige Plätze ein. Als Neunter sah er letztendlich die Zielflagge. Eine spätere Dreisekundenstrafe ließ ihn sogar noch auf Position zehn abrutschen.

„Ich hatte mir für dieses Wochenende mehr ausgerechnet“, resümierte Luke unzufrieden, „aber das muss ich jetzt abhaken. Zwischenzeitlich konnte ich jedenfalls zeigen, dass dieses Jahr mit mir zu rechnen ist. In der Meisterschaft bin ich nun Sechster.“ Ende Mai (30.-31.05.) geht es weiter im ADAC Kart Masters, dann startet Deutschlands stärkste Kartrennserie im bayerischen Ampfing in die zweite Runde.